Gefahrenmeldeanlage (GMA)

Gefahrensituationen, die Gebäude, Sachen oder Personen schädigen können, werden über Fernmeldeanlagen angezeigt, wenn spezielle Sensoren auf eine eventuelle Gefahr hinweisen. Diese Fernmeldeanlagen werden auch GMA (Gefahrenmeldeanlage) genannt. Eine Gefahrenmeldeanlage meldet nicht nur Gefahren, wenn diese von sensiblen Sensoren erfasst werden, sie kontrolliert zudem auch das System regelmäßig auf Funktion, Störungen oder Sabotage. Die Funktionsprinzipien einer GMA können chemisch, mechanisch oder elektronisch sein. Der Aufbau einer GMA beinhaltet folgende Komponenten:

  • eine Vorrichtung, über die Meldungen eingegeben werden können
  • die Übertragung von Meldungen an die Verarbeitungskomponente, damit es im Notfall zu einer Ausgabe einer Gefahrenmeldung kommen kann
  • die GMA benötigt eine sichere, zumeist externe und unstörbare, Energieversorgung

Eine GMA der Klasse 1 meldet Eingriffe und Störungen in einem definierten Sicherheitsbereich. Eine GMA der Klasse 2 funktioniert wie eine GMA der Klasse 1, verhindert zudem aber noch, dass eine Sabotage an der GMA möglich ist (überwacht nicht nur den definierten Sicherheitsbereich, sondern auch die GMA selber).